16. Mai 2012
Hafenfest im Museumshafen Kappeln und Herings-Regatta
für alle, die zur Rum-Regatta unterwegs sind
- ab 19 Uhr mit ordentlich was für den Gaumen und die Ohren -
am 17. Mai dann wie gewohnt unsere Herings-Regatta Richtung Sønderborg
für alle, die zur Rum-Regatta unterwegs sind
- ab 19 Uhr mit ordentlich was für den Gaumen und die Ohren -
am 17. Mai dann wie gewohnt unsere Herings-Regatta Richtung Sønderborg


| Schiffstyp: |
Fischereifahrzeug |
| Rumpf: | Stahl |
| Takelung: | Gaffelketch |
| Baujahr: | 1948 in Hamburg Steinwärder, Stülckenwerft |
| Länge ü.a.: | 14,77 m |
| Breite: | 4,27 m |
| Tiefgang: | 1,85 m |
| Segelfläche: | ca. 100 m |
| Maschine: | OM355, 6 Zylinder, 11,5 L Hubraum, 240 PS |
| Gewicht: | ca. 29 Tonnnen |
| Kojen: | 8 |
Einstmals gehörte Hedi zu der legendären Fischfangflotte von Hamburg Finkenwerder (HF).
Mit Motor oder Segel betriebene Fischkutter wie Hedi boten am Anfang des letzten Jahrhunderts noch bis zu 4 Familien Lohn und Brot. Harte und entbehrungsreiche Fangfahrten in die Nordsee waren die Grundlage. Es wurde alles gefangen, was das Meer hergab. Ende August wurden die Kutter teilweise umgerüstet und für den Thunfischfang vorbereitet. Noch bis 1962 lagen in der Nordsee gute Thunfischfangergebnisse vor.
Dann kam der Thun ein auf das andere Jahr nicht mehr. Er fand nicht mehr genug Futterfisch. Die Überfischung machte sich auch in Finkenwerder bemerkbar, Die Flotte schrumpfte merklich. Schiffe wurden verkauft oder abgewrackt.
Hedi nicht.
Hedi ist ein besonderer Zeitzeuge. Sie wurde 1948 auf der Stülckenwerft in Hamburg Steinwärder gebaut. Damals noch als 10 m langes Schiff. Das vorliegende Alliiertengesetz, Deutsche dürften keine Schiffe über 10 m bauen, verbot einen größeren Bau. Aber schon einige Jahre später, das Alliiertengesetz war gegenstandslos geworden, hatte man Hedi flugs auf Ihre heutige Länge von
14,77 m verlängert.
Der Umbau zum Traditionsschiff erfolgte dann in den 80er Jahren. So finden sich heute auf Hedi 8 bequeme Kojen, Toilette, Küche, Heizung und viele andere Annehmlichkeiten.
Mit 100 m² Segelfläche ist Hedi keine Rennziege, es reicht aber bei gutem Wind für ein vernünftiges Vorankommen. Ein Motor mit 240 PS und 6 Zylindern stellt auch ein Ankommen sicher.
Hedi ist mit moderner Navigationsausrüstung ausgestattet und verfügt auch sonst über eine komplette Schiffssicherheitsausrüstung, wie Rettungswesten, Rettungsinsel, Feuerlöscher u.s.w.
Der Heimathafen von Hedi ist der Museumshafen Kappeln. Ihr Fahrtgebiet ist die Ostsee. Im Nahbereich die „Dänische Südsee" und die „Schlei".
Kontakt:
Tel. 04642 / 965699
Mail:
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